Interkulturelle Ausrichtung

Angesichts der aktuellen Krise geht es in Europa ein neues Gesellschaftsmodells in einem multipolaren Weltsystem. „Dabei geht es um den Grad der Öffnung und, gleichzeitig, der Selbstbestimmung auf der Grundlage eines gemeinsam zu diskutierenden Verhältnisses von Politik und Ökonomie/Ökologie, von Markt und sozialem Ausgleich – letztlich geht es um eine neue Definition von sozialer Marktwirtschaft“, schreibt Gilbert Zibura in der aktuellen Ausgabe der Genshagener Papiere . Die Stiftung Genshagen befasst sich auch mit der „Kunst- und Kulturvermittlung in Europa“. Dazu gehört sowohl der strategische Dialog zwischen Experten, als auch die konkrete künstlerisch-kulturelle Projektarbeit. Im Fokus steht dabei die Pluralisierung der europäischen Gesellschaften, ihre ethnische, kulturelle und religiöse Vielfalt, im Mittelpunkt der Entwicklung ihrer kulturellen Bildungsprojekte stehen: „Die interkulturelle Ausrichtung der kulturellen Bildung ist eine zentrale Herausforderung für alle europäischen Bildungssysteme zur Garantierung der nationalen, aber auch der europäischen Kohäsion.“ Christel Hartmann-Fritsch vertritt die Stiftung bei Short Cut Europe.

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