Referenten

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Svetlana Acevic

Svetlana Acevic*1975 in Belgrad, lebt seit 1994 in Deutschland. Sie studierte Germanistik an der Universität Stuttgart und an der University of Tennessee, Knoxville/USA, wo sie als Sprachassistentin für Deutsch als Fremdsprache arbeitete. Nach ihrem Abschluss führte sie zahlreiche Kulturprojekte durch und seit 2006 ist sie beim Forum der Kulturen Stuttgart für die Entwicklung von Bildungsangeboten für Migrantenvereine und Kulturprojekte zuständig. Daneben ist sie als Kuratoriumsmitglied des Fonds Soziokultur und Vorstandsmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft tätig.

Leonie Baumann

Leonie Baumann

*1954, studierte Diplompädagogik und Soziologie. Sie baute ab 1980 eine Koordinierungsstelle zwischen Hochschulen und der Stadt Osnabrück auf. Ab 1985 war sie in Berlin für Kunst am Bau und im Öffentlichen Raum zuständig und gab eine Zeitschrift zu diesem Thema heraus. Seit 1991 leitet sie die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst in Berlin.

Von 1997 bis 2009 war sie im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine zunächst als stellvertretende und ab 2003 als Vorsitzende engagiert. Seit 2004 ist sie Mitglied im Rat für die Künste Berlins, dessen Sprecherin sie seit 2007, zusammen mit Bernd Scherer vom Haus der Kulturen der Welt, ist. Sie ist Initiatorin zahlreicher Tagungen, Autorin und Herausgeberin von Publikationen zu verschiedenen Themen der Kunstvermittlung und Kunstpolitik, ausserdem Jurymitglied in Gremien und Beiräten sowie zeitweilig Lehrbeauftragte an der Universität der Künste, im Institut für Kunst im Kontext in Berlin.

Halim Bensaid

Halim Bensaid*1957, Projektleiter und Mitgeschäftsführer Cité Creation, Oullins.

Franco Bianchini

Franco Bianchini

*1959, arbeitete von 1988 bis 1992 als Forschungsstipendiat am Zentrum für Urbane Studien an der Universität Liverpool. Von 1992 bis 2007 war er als Lektor für Kulturpolitik- und Planung und Seminarleiter im Masterstudiengang „European Cultural Planning“ an der De Montfort Universität in Leicester tätig.

In den Jahren von 2003-2008 arbeitete außerdem er in Kooperation mit der Liverpool Cultural Company an der Entwicklung von „Cities on the Edge“, einem Partnerschaftsprogramm für kulturelle Zusammenarbeit zwischen Liverpool und fünf anderen europäischen Hafenstädten (Bremen, Gdansk, Istanbul, Marseilles und Neapel), wobei es sich um eine Initiative im Rahmen von Liverpool als Kulturhauptstadt Europas 2008 handelte.

Seit Oktober 2007 ist er Professor für Kulturpolitik- und Planung im Fachbereich für Kunst und Gesellschaft an der Leeds Metropolitan University.

Seine aktuellen Forschungsinteressen beinhalten die Rolle von Kultur in der Stadterneuerung (mit einem Schwerpunkt auf Hafenstädten), die kulturelle Vielfalt und Interkulturalität als Hilfsmittel für Innovation in der Städtepolitik und die kulturellen Auswirkungen der Globalisierung in den heutigen europäischen Städten (unter besonderer Berücksichtigung der Schwierigkeiten von Vereinheitlichung und Verlust von Besonderheit).

Rainer Bode

Rainer Bode

*1954, machte eine Verwaltungslehre, studierte Sozialarbeit an der FH Münster, beendete als Bauschlosser eine Handwerkslehre bei der Handwerkskammer Münster und schloss seine Ausbildungen mit dem Berufsanerkennungsjahr in einer Drogenberatung ab. Nach einer ABM-Zeit bei einem entwicklungspolitischen Verein einschließlich der Überführung von Fahrzeugen nach Tansania gründete er mit anderen das Cultur- und Begegnungscentrum Achtermannstr. (cuba) in Münster und übernahm 1987 die Poststelle der LAG Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen. Seit 1990 ist er Geschäftsführer bei der LAG NW und in dieser Eigenschaft Mitglied im Vorstand der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren, im Vorstand des Kulturrats NRW, Vorstandsmitglied vom Fonds Soziokultur sowie Mitglied im Koordinierungsausschuss sowie stv. Sprecher der AG Rahmenbedingungen im Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Daneben ist er auch ein stv. Mitglied im Beirat der Künstlersozialkasse.

Martina Bracke

Martina Bracke*1968, arbeitet seit über zehn Jahren hauptberuflich als Diplom-Verwaltungswirtin und Betriebswirtin VWA für die Kulturbetriebe Dortmund. Seit 2008 ist sie Referentin für Kulturelle Bildung im Kulturbüro Dortmund, dort entwickelt sie das Kommunale Gesamtkonzept für
Kulturelle Bildung in Dortmund mit und baut die Kontaktstelle für Kulturelle Bildung mit einer vielfältigen Netzwerkstruktur auf und aus. Sie ist Mitbegründerin des Theaters im Depot und war dort langjähriges Mitglied im Leitungsteam, war über zehn Jahre lang in der „Freien Szene“ in Dortmund tätig, sie produzierte, schrieb und inszenierte Stücke. Zu ihrem Spektrum gehören ebenfalls Vorträge und Moderationen bei Veranstaltungen.

Johannes Brackmann

Johannes Brackmann

*1954, ist seit 1997 Geschäftsführer des Kulturzentrum GREND in Essen. Darüber hinaus ist er langjähriges Vorstandsmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren LAG-NRW und seit 2003 Vorstandsvorsitzender des Kulturbeirates der Stadt Essen. Er hat schon vor der Kulturhauptstadt 2010 mehrere regionale Netzwerke und Projekte mit aufgebaut; seit 2002 ist er Mitglied im Kuratorium von „jazzwerkruhr“, einer Förderplattform für den zeitgenössischen Jazz im Ruhrgebiet.

Zahlreiche Beiträge von ihm zu kulturpolitischen Themen wurden in verschiedenen Fachzeitschriften und Publikationen veröffentlicht. Als freier Kulturberater ist er Mitinhaber der Fa. KulturPraxis/Bochum-Essen. Darüber hinaus ist er aktiver Musiker (Bass, Posaune) in mehreren Formationen und Projekten.

Ruud Breteler

Ruud Breteler*1957, studierte an der Universität von Utrecht in den Niederlanden (Bachelor of Arts in Niederländischer Linguistik und Literatur, Master in Theaterwissenschaften). Seine professionelle Laufbahn begann er als Leiter des Bereichs Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Bildung am Twentse Theater in Enschede (1985- 1990).

In den Jahren zwischen 1990 und 1998 begründete und leitete er ein künstlerisches „Gewächshaus“, was an die Rotterdamer Theater Schouwburg angebunden war. Dort produzierte und co- produzierte er lokale, nationale und internationale Theaterprojekte. Anschließend wurde er Generalintendant des Theaters am Zuidplein in Rotterdam, wobei er das Theater und sein Programm so umgestaltete, dass es ein neues künstlerisches Profil mit Schwerpunkt auf nicht- westlichen darstellenden Künsten und Zuschauerbeteiligung erhielt (1998- 2006). Momentan ist er Projektmanager der Abteilung für Kunst und Kultur der Stadt Rotterdam.

Ulrike Brockerhoff

Ulrike Brockerhoff*1960, arbeitet seit vielen Jahren als Schauspielerin und Regisseurin an verschiedenen Theatern. Seit Eröffnung des Consol Theater in Gelsenkirchen im Jahr 2001 ist sie als Dozentin und Regisseurin für !STAGE, eine berufsvorbereitende und qualifizierende Bildungsmaßnahme am Consol Theater engagiert, welches sie seit 2005 künstlerisch und pädagogisch leitet. Sie  gibt  ebenfalls Schauspielkurse und führt zahlreiche Projekte mit Kindern, Jugendlichen und  jungen Erwachsenen,
u. a. im Bereich Berufsvorbereitung mit Mitteln des Theaters für Haupt- und Förderschüler und –Schülerinnen, durch. Darüber hinaus ist sie seit 1995 auch als freie Mitarbeiterin für „forum kunstvereint e.V.“ in Gelsenkirchen tätig.

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Rolf Dennemann

Rolf Dennemann*1952, arbeitet als freischaffender Regisseur, Schauspieler, Autor und freischaffender Künstler. Seit 1997 ist er künstlerischer Leiter des internationalen Festivals „<em>off limits“, </em>daneben inszeniert und entwickelt interdisziplinäre ort-spezifische Kreationen und Bühnenstücke, ist Schauspieler in Kino- und Fernsehfilmen, Autor u.a. von Theaterstücken, Drehbüchern, Hörspielen und Rezensionen, Mitglied des ietm Brüssel und im Vorstand des Verbandes Freie Darstellende Künste NRW. www.artscenico.de

Kurt Eichler

Kurt Eichler*1952, ist Diplom-Ingenieur, Raumplaner und Theaterwissenschaftler. Er leitet das Kulturbüro der Stadt Dortmund, ist Geschäftsführer der Kulturbetriebe Dortmund und Vorsitzender des Fonds Soziokultur und der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit Nordrhein-Westfalen. Seit 1986 ist er Vorstandsmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. Seine Arbeits- und Interessenschwerpunkte im Vorstand sind: Kulturentwicklungsplanung, Kulturverwaltungsreform, Soziokultur, freie Kulturarbeit, Jugendkultur und internationaler Kulturaustausch.

Mechthild Eickhoff

Mechthild Eickhoff

*1970, studierte Kulturpädagogik an der Universität Hildesheim. Nach freien Theaterproduktionen und neben theaterpädagogischer Projektarbeit war sie von 1997 bis 2001 verantwortlich für das kulturpädagogische Jugendprogramm des Kulturzentrums „Werkstadt Witten“. Seit 2001 ist sie Referentin/Geschäftsführerin des Bundesverbands der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e.V. (bjke) und knüpft seit 2005 gemeinsam mit Europäischen Partnern am europaweiten Jugendkunstschulnetzwerk „Arts4all“. Sie nimmt seit 2004 Lehraufträge für Praxisfelder Kultureller Bildung an der Universität Siegen (BA Soziale Arbeit) wahr und ist seit 2007 Mitglied im Kuratorium des Fonds Soziokultur e.V.

Jürgen Ertelt

Jürgen Ertelt*1957, Sozial- und Medienpädagoge, arbeitet als Koordinator im Projekt Jugend online bei IJAB e.V. Fachstelle für internationale Jugendarbeit, in Bonn. Dort ist er u.a. für das Jugendportal „netzcheckers.de“ und das Netzwerk „netzcheckers.net“ verantwortlich.

Als Webarchitekt und Autor entwirft er Community-Software für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen. Zur Zeit arbeitet er an Angeboten im Bereich mobiles Lernen mit digitalen Medien. Jürgen Ertelt ist seit mehr als 25 Jahren medienpädagogisch aktiv, seine Wurzeln hat er in der Offenen Jugendarbeit. Er war u.a. in den Projekten „Konnekt“ der Akademie Remscheid und „Webmobil“ des JFC Medienzentrums Köln tätig. Er ist ebenfalls Mitglied in der GMK und im Trägerverein des JFF, medienpolitisch engagiert er sich in der Piratenpartei.

Christian Esch

Dr. Christian Esch*1961, studierte Musikwissenschaften und schloss sein Studium mit einer Promotion zur Oper des 18. Jahrhunderts ab. Von 1991 bis 2002 war er als fester und freier Musiktheater- und Schauspieldramaturg unter anderem in Frankfurt, München und Wien beschäftigt. In dieser Zeit übernahm er verschiedene Lehraufträge, ist  Autor von wissenschaftlichen Veröffentlichungen und journalistischen Arbeiten für Tageszeitungen und Fachpresse.  Daneben war er von 1994 bis 2003 als Produzent und Redakteur beim Hessischen Rundfunk tätig. In dieser Position war er für den Aufbau von Konzertreihen, die Produktion von CD-Einspielungen und die Konzeption und Durchführung von Konzerten in ganz Hessen verantwortlich. Auch übte er verschiedene Jurytätigkeiten aus und war von 2001 bis 2008 Musikbeirat des Goethe-Instituts. Seit 2004 ist er Direktor des NRW KULTURsekretariats mit Sitz in Wuppertal.

Zekai Fenerci

Geschäftsleitung und Produktion von Pottporus e.V., Herne

Mary Fleming

*1954, bekleidete von 1974 verschiedene Assistenzpositionen beim “Libraries and Arts Service” des Stadtrats Gateshead, bis sie dort 2002 zur Leiterin der Entwicklung des kulturellen Services befördert wurde, wozu Büchereien, Kunst, Tourismus, Kulturerbe, Sport und Freizeit gehören. In dieser Position arbeitet sie speziell an der Verbesserung von Servicediensten und im Bereich der Personalleitung, auch ist sie seit 2006 für AIRS (Access to Information and Resources – Zugang zu Information und Service), was Dienstleistungen für sensorisch beeinträchtigte Personen bietet, verantwortlich. Außerdem leitet sie das Marketing und Promotionsteam sowie die Bereiche für Weiterbildung und –Entwicklung von Mitarbeitern und für Supportdienstleistungen. Auch übernimmt sie für Gateshead repräsentative Aufgaben im „European Culture Forum“, ist Gleichstellungsbeauftragte und nimmt an zahlreichen anderen Gemeindeaktivitäten teil.

Max Fuchs

Max Fuchs*1948, Prof. Dr., studierte Mathematik, Wirtschaftswissenschaft und Pädagogik. Er ist Direktor der Akademie Remscheid, Präsident des Deutschen Kulturrates, Ehrenvorsitzender der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung und Vorsitzender des Instituts für Bildung und Kultur, Remscheid. Außerdem lehrt er momentan Kulturarbeit an den Universitäten Duisburg-Essen, Hamburg und Basel.

Gabriele Gerbasits

Gabriele Gerbasits

*1961, studierte Kulturmanagement an der Universität Linz. Seit 1996 ist sie Geschäftsführerin der IG Kultur Österreich, daneben Vorstandsmitglied des Kulturrats Österreich, der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik und des Europäischen Netzwerks für Kulturzentren (ENCC). Ausserdem ist sie Mitglied der Redaktion der Zeitschrift „Kulturrisse – Zeitschrift für radikaldemokratische Kulturpolitik“.

http://www.igkultur.at

Volker Gerland

Volker Gerland

*1957, von 1990 bis 1999 war er Musikschulleiter in Wermelskirchen, Mülheim an der Ruhr, seit 1999 ist er als Musikschuleiter und Geschäftsbereichsleiter der Musikschule Dortmund beschäftigt. Daneben geht er einer regen Tätigkeit als Dirigent und Chorleiter und im Bereich Kammermusik als Dozent an verschiedenen Musikakademien nach. Von 2001 bis 2005 war er Dozent für allgemeine Instrumental- und Vokaldidaktik an verschiedenen Musikhochschulen. Momentan ist er der Vorsitzende des Landesverbands der Musikschulen in NRW, seine inhaltlichen Arbeitsschwerpunkte sind: Strategische Musikschulentwicklung, Öffnung von Musikschulen, Kooperation Musikschulen/allgemeinbildende Schulen und Musikschulen/Musikhochschulen, interkulturelle Musikschularbeit. Er hielt zahlreiche Vorträge und veröffentlichte Fachartikel. Außerdem betätgit er sich als Sprecher der an dem Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ beteiligten Musikschulen.

Christopher Gordon

Christopher Gordon

*1944, ist seit fast 40 Jahren professionell in den Bereichen Kulturpolitik und Kulturmanagement tätig. Nach seiner Ausbildung in Schottland arbeitete er bei einem Londoner Theaterensemble, verschiedenen Kulturfestivals, in der Musikabteilung des „Arts Council of Great Britain“ und für Ortsbehörden in London und Hampshire County.

Fünfzehn Jahre lang war er Generaldirektor des „English Regional Arts Boards“ und geht seit 2000 einer freiberuflichen Beschäftigung in der Kulturpolitik und im Kulturmanagement nach. Er leistete umfangreiche Arbeit für den Europarat – wozu auch die Bewertung von Kulturpolitik in Lettland, Italien, Zypern und der Türkei in den Jahren 2009/10 gehört. Weiterhin nahm auch an kulturpolitischen Projekten, die von der Europäischen Union und der UNESCO durchgeführt werden, teil, indem er als Berater für kulturelle Fragen für das Parlament fungierte, darunter auch zwei Projekte auf dem Balkan und im ehemaligen Jugoslawien, für die sich die Europäische Kulturstiftung verantwortlich zeichnet.

Er war unter anderem als Schatzmeister für das „European Forum for the Arts and Heritage“(EFAH) tätig, ist Aufsichtsratmitglied beim „International Journal of Cultural Policy“ und momentan sowohl Gastprofessor an der Universität Bologna als auch als Kursleiter an der London City University.

Christoph Grothaus

Christoph Grothaus*1963 in Münster, lebt und arbeitet als Regisseur, Komponist und Musiker in Hamburg und Düsseldorf. Er studierte Philosophie, Musikwissenschaften und Religionswissenschaften, seine musikalische Ausbildung erhielt er  u. a. bei Eliza Hansen und K. M. Ziegler.
Von 1992 bis 2007 war er mit dem Programm und der Organisation der Traunsteiner Sommerkonzerte betraut. Daneben komponierte er Theatermusiken  und übernahm die musikalische Leitung an zahlreichen Stadt- und Staatstheatern, wie zum Beispiel Theater Basel, Deutsches Theater Berlin, Brüssel, FFT Düsseldorf, Theater Freiburg, Steierischer Herbst Graz, Thalia Theater, Schauspielhaus, EDT, Kampnagel – Hamburg, Staatstheater Kassel, Theater Lübeck, Theater an der Ruhr – Mülheim, Theater Osnabrück, Theater Trier, Antikenfestspiele Trier und Burgtheater Wien. Seit 1999  arbeitet er bei Station 17 / barner 16 mit  behinderten Musikern und Performern. Dort war er auch mit dem Aufbau und der
Ausbildung der Nachwuchsband „kUNDEkÖNIG“ und „The Living Music Box“ mit jungen,
körper- und geistig behinderten Jugendlichen im Rahmen des Ausbildungsprogramms von
„Station17“, alsterarbeit gGmbH, Hamburg beschäftigt.
Seit 2005 ist er Vorstandsmitglied bei Kunstwerk e.V., Hamburg  und im Jahr 2008 übernahm er den Aufbau und die  künstlerische Leitung von palaixbrut, Dortmund. 2010 ist er künstlerischer Leiter des Theaterstücks „Die Wut des Vakuums“ bei barner 16/Hamburg.

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Christel Hartmann-Fritsch

Christel Hartmann-Fritsch*1950, studierte Germanistik und Romanistik in Regensburg, Freiburg und Clermont-Ferrand, nach ihrem Abschluss im Jahr 1977 war sie zunächst als freischaffende Dolmetscherin, Journalistin und Moderatorin in der internationalen Jugend- und Kulturarbeit in Berlin tätig. Von 1981 bis 1984 war sie für die Leitung des Projekts „Aufbau eines  Jugend- und Kulturzentrums in  Berlin-Kreuzberg“ im Auftrag der Internationalen Bauausstellung IBA und  für den Aufbau des Internationalen JugendKunst- und Kulturzentrums  »Schlesische  27« verantwortlich, wo sie von 1983-2009 im Auftrag des „Vereins zur Förderung der interkulturellen Jugendarbeit in SO e.V.“ (Trägerverein des Internationalen JugendKunst- und Kulturzentrums „Schlesische27“) als Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin tätig war.1989 übernahm sie im Auftrag der Europäischen Kommission die Organisation und Leitung der ersten Ost-West-Jugendminister -Konferenz nach dem Fall der Mauer in Kiew/Ukraine. Zudem war sie von 1993-2002 mit der ehrenamtlichen Geschäftsführung des europäischen Netzwerkes »Ost-West-Forum« (eingetragener Verein mit 19 Partnerorganisationen in 13 Ländern) betraut und initiierte das  Netzwerk »Creative Cooperations« im Auftrag der Europäischen Kommission, mit dem Ziel, benachteiligten Jugendlichen die Teilnahme an diesem EU-Programm (Europäischer Freiwilligendienst)  zu ermöglichen. Seit 2009 ist sie Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung Genshagen für den Bereich „Kunst- und Kulturvermittlung in Europa“, daneben engagiert sie sich auf regionaler und europäischer Ebene weiterhin ehrenamtlich, so ist sie z.B. im Vorstand des Europäischen Netzwerkes »Banlieues d’Europe«, sowie  im Vorstand  des Netzwerkes »Pépinières pour Jeunes Artistes“, und im Programmbeirat des Deutsch-französischen Jugendwerks. Darüber hinaus ist sie seit 2003 Mitglied im Kuratorium des Deutschen Kinderhilfswerks.

Kirsten Haß

Kirsten Haß*1962, studierte Literaturwissenschaft, Linguistik und Publizistik und war nach dem Studium Veranstaltungs- und Marketingleiterin im Buchhandel in Berlin. 1994 – 2006 übernahm sie die Geschäftsführung des Landesverbands Freier Theater in Niedersachsen und war Vorsitzende des Bundesverbands Freier Theater. Sie wurde in zahlreiche Fachbeiräte für Theater und Soziokultur sowie als Beirätin der Künstlersozialkasse berufen. Daneben bildete das Thema Evaluation im Kulturbereich einen Schwerpunkt ihrer Vortrags- und Seminartätigkeit. 2007 nahm sie ihre Arbeit bei der Kulturstiftung des Bundes auf und ist seit 2010 Leiterin des Förderbereichs der Stiftung.

Larissa Israel

Larissa Israel*1974, studierte Europäische Studien (BA), Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Bildungspolitik (MA) sowie Musikmanagement (MA – Masterarbeit zur Umstrukturierung der Berliner Philharmoniker in eine öffentlich rechtliche Stiftung) in London, Aix-en-Provence und Paris. Mit dem Aufbau des Education-Programms der Berliner Philharmoniker, Zukunft@BPhil, kam sie 2002 nach Berlin.

Sie war an der Organisation und Durchführung des Tanzprojektes zum Dokumentarfilm Rhythm is it! beteiligt und hat seither als Projektmanagerin mit den Berliner Philharmonikern zahlreiche kreative Musik- und kunstspartenübergreifende Projekte durchgeführt und im Jahr 2008 ebenfalls das Programm „KlangKIDS“ für musikalische Früherziehung entwickelt. Im Rahmen ihrer Tätigkeit hat sie auch verschiedenste Education-Projekte auf internationaler Ebene organisiert: mit der Cité de la Musique und dem Salle Pleyel in Paris, mit dem Festival d’Aix-en-Provence und der Carnegie Hall New York. Seit 2004 gibt sie, auch auf internationaler Ebene, regelmäßig Seminare.

Peter Kamp

Peter Kamp*1958, studierte Philosophie und Geschichte und ist nun Bildungsreferent und Geschäftsführer der Landsarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste / Jugendkunstschulen NRW e.V. (LKD), die 2005 auch das europäische Jugendkunstschulnetzwerk „Arts4all“ ins Leben gerufen hat. Als Vorsitzender des Bundesverbandes der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen (bjke) e.V. vertritt er die Perspektive von 400 Einrichtungen der außerschulischen Kulturellen Bildung, die sich zuletzt mit dem Bundesmodellprojekt „Der KunstCode“ (2005 bis 2008) Grundsatzfragen der interkulturellen Angebotserweiterung gestellt haben.

Mit dem Magazin „infodienst“ für Kulturelle Bildung setzen beide Verbände vierteljährlich Akzente für die Weiterentwicklung kultureller Bildung, u.a. auch mit dem Themenheft „art4all – Art Schools in Europe“ (2006). Peter Kamp gehört der Vorständen des Fonds Soziokultur und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (bkj) an.

Andreas Kämpf

Andreas Kämpf*1949, studierte Sinologie, Kunstgeschichte, Germanistik und Politikwissenschaft an den Universitäten Bochum und Marburg und ist seit 1990 Geschäftsführer des Kulturzentrums GEMS in Singen. Er war maßgeblich am Aufbau des European Network of Cultural Centres (ENCC) beteiligt, dessen Präsident er seit 2006 ist.

In diesem Zusammenhang war er auch an der Vorbereitung und Durchführung von „Shortcut Europe Weimar- Culture and Conflict“ (1999) sowie „Shortcut Europe Berlin – How to deal with different cultures?“ (2006) beteiligt. Des weiteren war er an der konzeptionellen Entwicklung, Vorbereitung und Durchführung der „European Project Fairs“, sowie des europäischen Mitarbeiteraustauschprogrammes „Bridge between European Cultural Centres“ (BECC) beteiligt.

Er gehört den Vorständen der Landesarbeitsgemeinschaft der Soziokulturellen Zentren Baden-Württemberg und der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren an und ist Sprecher des Rates für Soziokultur und Kulturelle Bildung im Sprechergremium des Deutschen Kulturrates.

Arie Keijzer

Arie Keijzer*1951, studierte Musikpädagogik am Rotterdamer Konservatorium und war anschließend als Musiklehrer, Direktor der Musik- und Tanzschule in Rotterdam und Direktor des Rotterdamer Konservatoriums beschäftigt. Momentan ist er als Generaldirektor der „Scholen in de Kunst“ in Amersfoort in den Niederlanden tätig.

Diese Schule kümmert sich wöchentlich um 5000 Schüler, die in den Bereichen Theater, Musik, Tanz, digitale und visuelle Kunst unterrichtet werden. Daneben erreicht „Scholen in de Kunst“ durch verschiedene Arten von Kunsterziehungsprojekten weitere 14 000 Kinder in Grund- und weiterführenden Schulen. Die Initiative unterstützt außerdem nicht- professionelle Kunst und arbeitet für andere Organisationen und Unternehmen. Arie Keijzer ist außerdem Mitglied in Aufsichtsräten verschiedener sozialer Organisationen.

Klaus Klinger

Klaus Klinger

*1954, war von 1973 bis 1981 Meisterschüler an der Kunstakademie Düsseldorf.

In den Jahren von 1978 bis 2008 produzierte er in Zusammenarbeit mit Künstlern aus aller Welt, u. a. Wandmalprojekte in Deutschland, Nicaragua, Chile, Cuba, Brasilien, Russland, Türkei, Senegal und Namibia mehr als 120 Wandbild und arbeitete dabei an Projekten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, auch veranstaltete er künstlerische Aktionen in den Innenstädten mit Masken, Figuren und Großobjekten.

1997 entwarf er die Konzeption für das weltweite Wandmalprojekt zur Agenda 21 „mural-global“, an dem sich viele Künstler und Initiativen in aller Welt mit mehr als 100 Wandbildern beteiligten und damit einen Dialog über wichtige Fragen der Zukunft begannen.

Jan Jaap Knol

Jan Jaap Knol

*1963, studierte Niederländische Sprache und Literatur an der Rijksuniversiteit in Groningen. Von 1992 an war er als Kommunikationsbeirat und Beirat für Theater- und Kunsterziehung am niederländischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur tätig.

2004 wurde er zum Leiter der Abteilung für kulturellen Kontakt und Leiter des Programms für Kultur und Bildung des Ministeriums ernannt. Seit 2008 ist Jan Jaap Knol Direktor des niederländischen Fonds für kulturelle Teilhabe in Utrecht. Wie der Name andeutet fördert der Fonds die Teilnahme an Kultur; insbesondere werden Menschen dazu ermutigt sich selbst in die Bereiche Kunst und Kultur einzubringen. Dies wird unter anderem dadurch erreicht, dass Regelungen mit Provinzen und Gemeinden getroffen und kulturelle Institutionen subventioniert werden.

Der Fonds regt die öffentliche Debatte in den Bereichen kulturelle Bildung, Amateurkunst und Populärkultur an, außerdem initiiert er Forschungsarbeit und sichert Wissensvermittlung in den genannten Bereichen.

Reinhold Knopp

Reinhold Knopp

*1954, Dr., Dipl.-Pädagoge, Dipl.-Sozialarbeiter, langjähriger Geschäftsführer des Düsseldorfer Kulturzentrums „zakk“. Seit 2001 ist er hauptamtlich Lehrender im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften an der Fachhochschule Düsseldorf und derzeit im macht er im Rahmen einer Professur Vertretung in den Fachgebieten Soziologie und Politikwissenschaften.

Seine Arbeitsschwerpunkte sind Stadt- und Raumsoziologie, Soziologie der Lebensalter, Kulturarbeit und Soziokultur. Er führte Studien und Evaluationen zu Jugend und Kultur, Kunst und Kultur an Schulen, Stadtteilprojekten duch und veröffentlichte Schriften insbesondere zu Kultur- und Bildungsarbeit, Soziokultur, Stadtentwicklung.

Kontakt: reinhold.knopp (at) fh-duesseldorf.de

Pius Knüsel

Peter Knüsel*1957, nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Literaturkritik an der Universität Zürich arbeitete er zunächst als Kulturredakteur für das Schweizer Fernsehen. Er war Programmleiter des Jazz Clubs MOODS, des ersten Jazznojazz-Festivals in Zürich, und war bis 2002 Mitglied des Boards des Europe Jazz Network.

Als Leiter des Kultursponsorings der Credit Suisse Schweiz engagiert sich Pius Knüsel seit 1998 vermehrt im Bereich Kulturmanagement. Seit 1999 ist er Mitglied des Steuerungsausschusses und des Beirats für den Nachdiplomstudiengang „Kulturmanagement“ der Zürcher Hochschule Winterthur. Im Jahr 2000 war er Mitbegründer des Forums Kultur und Ökonomie und leitete 1998 bis 2002 das Kultursponsoring der Credit Suisse Financial Services. Von ihm sind diverse Aufsätze und Publikationen zum Thema Kulturförderung erscheinen, u.a. „2008 bis 2028 – Vom Verschwinden und vom Wiederauftauchen der Kultur“, in „swissfuture“, Magazin für Zukunftsmonitoring.

Michael Köhler

Dr. Michael Köhler *1961. Dr. Der Bonner Autor, Journalist und Radiomoderator hat nach einer Ausbildung zum Buchhändler ein Studium der Germanistik und Philosophie in Düsseldorf, Frankfurt und Heidelberg absolviert. Abschließend folgte die Promotion in Mannheim. Neben seiner freien Autorenschaft für Tages- und Wochenzeitungen ist Michael Köhler überwiegend für den ARD-Hörfunk tätig und seit zehn Jahren Moderator und Redakteur beim Deutschlandfunk in Köln. Hier ist er die Stimme von „Kultur heute“. Michael Köhler unterrichtet darüber hinaus praktische Medienwissenschaft an der Uni Siegen. In Büchern, Zeitschriftenbeiträgen und Radio-Features widmet er sich seit vielen Jahren der Mediengeschichte.

Dorothea Kolland

Dorothea Kolland

*1947, Dr., ihr Studium von Gesang, Musikwissenschaften, Soziologie und Italienisch schloss sie mit einer Promotion über Jugendmusikbewegungen ab.Von 1978 bis 1981 war sie als Bildungsreferentin bei der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung tätig. Seit 1981 ist sie Leiterin des Amtes für Kultur und Bibliotheken und Mitglied im Rat für die Künste und Hauptstadtkulturfonds. Ausserdem geht sie Beratungs- und Vortragstätigkeiten im In- und Ausland, insbesondere im Rahmen von „Intercultural Cities“ und „Banlieues d’Europe“ nach.

Seit 2000 ist sie Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft, e.V. und momentan hauptamtlich Kulturamtsleiterin des Bezirksamts Neukölln, Berlin.

Eva Krings

Eva Krings

*1956, studierte Psychologie mit den Schwerpunkten Kunst- und Medienpsychologie. Nach journalistischer und publizistischer Tätigkeit war sie Geschäftsführerin des Deutschen Kulturrates, ab 1996 Beigeordnete der Stadt Solingen für Schule, Kultur, Sport, Integration und Meldewesen und seit 2002 ist sie Gruppen- und Referatsleiterin der Kulturabteilung des Landes Nordrhein-Westfalen.Daneben übt sie eine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit u.a. bei der Kulturpolitischen Gesellschaft und dem Städtenetzwerk NRW aus.

Petra Kron

Petra Kron*1958, machte ein Promotionsstudium der Kulturanthropologie an der Uni Mainz und das erste Staatsexamen in Kunst und Anglistik an der Uni Düsseldorf. Im Anschluss daran konzipierte und leitete die KABAWIL e.V., das Tanztheater „hungryfeet.de“ und die Tanztheaterproduktionen „Die dunkle Seite der Sonne“, „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?“, „Leila & Madschnun“ und „net_sein“.  2008 organisierte und führte sie den ersten Jugendkulturaustausch zwischen Ghana und NRW durch und entwickelte das Konzept für „Move it“, eine Bildungsmaßnahme für Jugendliche im Übergang zwischen Schule und Beruf. Zusammen mit Ade Bantu initiierte sie „Framewalk!“, eine  Kulturworkshopwoche in verschiedenen Ländern, u. a. Ghana und Japan, wie auch das Projekt „Die Kunst des Plauderns“, das den kulturellen Dialog zwischen Künstlern verschiedener Länder fördert. Auch erstellte sie das Konzept für beziehungsorientierte Jugendkulturarbeit des KABAWIL e.V. Momentan arbeitet sie als freischaffende Produzentin und Kulturpädagogin in den Bereichen bildende Kunst, Tanz und Theater in Düsseldorf.

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Jürgen Lauffer

Jürgen Lauffer

*1951, Dipl.-Soziologe, studierte Sozialwissenschaften, Soziologie, Philosophie und Pädagogik in Bochum und Bielefeld und war Carl-Duisberg Stipendiat an der Universität Mexiko.

In Anschluss an sein Studium war als er systemischer Organisations- und Unternehmensberater bei Eurosysteam und als pädagogisch – wissenschaftlicher Referent beim Diakonischen Werk Westfalen, an den Volkshochschulen Bielefeld und Gütersloh, an der Universität Bielefeld und beim Arbeiterjugendzentrum Bielefeld tätig.

Seit 1986 ist er Geschäftsführer der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und daneben Mitglied in der Jury des Deutschen Computerpreises, sowie stellvertretendes Mitglied der Vergabekommission „Ein Netz für Kinder“.

Seraphina Lenz

Seraphina Lenz*1963, studierte Bildhauerei an der Kunstakademie Münster bei Reiner Ruthenbeck. Als freischaffende Künstlerin  realisiert sie seit 2001 Projekte im öffentlichen Raum im In- und Ausland. Ein Thema ihrer Projektarbeit ist die Gestaltung des Stadtraumes durch das alltägliche Verhalten seiner Bewohner.

So handelt z.B. ihr künstlerisches Gestaltungskonzept Werkstatt für Veränderung für den Carl-Weder-Park in Berlin von der Benutzung einer Parkanlage. Durch inszenierte Ereignisse lenkt sie alljährlich die Aufmerksamkeit auf einen anderen Aspekt der Fläche als Naturraum, Lebensraum und sozialer Raum.

Sie hat in Jurys und Auswahlgremien und als Kuratorin im Team für das Projekt „U2 Alexanderplatz“ der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst (NGBK) gearbeitet. 2008 gründete sie gemeinsam mit anderen Künstlern „oqbo, Raum für Wort, Bild und Ton“ in der Brunnenstraße in Berlin. Web: www.oqbo.de.

Sarah Levin

Sarah Levin*1973, ist die Direktorin des Netzwerkes “Banlieues d’Europe” in Lyon. Sarah Levin wurde zur Sachverständigen im kulturellen Austausch ausgebildet. Nachdem sie Erfahrungen im interkulturellen Austausch mit Deutschland und Polen gesammelt hatte, arbeitete sie für verschiedene Projekte der Biennalen für Tanz und für Zeitgenössische Kunst in Lyon, Frankreich.

Nach ihrer Anstellung als Leiterin für Ausstellungen am Französischen Institut von Rabat, Marokko, war sie erst für Marketing und internationalen Beziehungen am „Pays de Savoie Chamber Orchestra“ in Chambéry  , danach für die PR für die „Laura Tanner Dance Company“ in Genf verantwortlich. Seit 2002 leitet Sarah Levin das „Banlieues d’Europe“- Netzwerk, wo Forschungsarbeit  zu den Themen künstlerische Praxis und kulturelle Innovation in Europa betrieben wird.

Ihre Publikationen umfassen „Art pictural et littérature: adaptation et interférences – Siegfried Lenz et Emil Nolde: les tableaux de l’écrivain nés de l’univers du peintre“ und  „Dynamique artistique et culturelle et Développement urbain : une vision européenne“, welches sie zusammen mit Jean Hurstel verfasste

Volker Lösch

Volker Lösch*1963, arbeitete zunächst als Schauspieler, bis er 1995 in Zürich erstmals selbst ein Stück inszenierte. Anschließend war er als Regisseur an zahlreichen Stadt- und Staatstheatern, u. a. in Berlin, Bern, Bonn, Essen, Dresden, Düsseldorf, Freiburg, Graz, Leipzig, Tübingen und Zürich tätig. 2003 inszenierte er in Dresden die „Orestie“ von Aischylos und 2004 „Die Dresdner Weber“ nach Gerhart Hauptmann, welches für Aufsehen sorgte. Die Produktion, die der Regisseur mit einem aus Arbeitslosen bestehenden Laienchor („Hartz IV-Chor“) umsetzte, musste er nach einer einstweiligen Verfügung des Berliner Landgerichts stark kürzen und umbenennen. Löschs Inszenierung wurde 2005 von der Theaterzeitschrift Die Deutsche Bühne zur „Inszenierung des Jahres“ gewählt. Dem Stuttgarter Publikum stellte er sich in der Spielzeit 2004/05 mit der Sternheim-Trilogie „Die Hose-Snob-1913″ und „Der Revisor“ nach Nikolaj Gogol vor.

Seit der Spielzeit 2005/06 ist er Hausregisseur und Mitglied der künstlerischen Leitung am Schauspiel Stuttgart unter der Intendanz von Hasko Weber.

Cornelia Lüddemann

Cornelia Lüddemann*1968, machte eine Lehre zur Bibliotheksfacharbeiterin und studierte nach der politischen Wende in Ostdeutschland Erziehungswissenschaften in Halle/Saale. Sie war Mitbegründerin eines der ersten soziokulturellen Zentren der neuen Bundesländer in ihrer Heimatstadt Dessau, dem Kiez e. V. und ist auch im dortigen Frauenzentrum aktiv. Über Jahre prägte sie als Mitglied des Jugendhilfeausschusses und der Arbeitsgruppe Kinderfreundliche Stadt das soziokulturelle Leben von Kindern und Jugendlichen in Anhalt.

Nach beruflichen Stationen u. a. als Leiterin einer Stadtteilbibliothek, als Referentin einer Bundestagsabgeordneten und Geschäftsführerin des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e. V. arbeitet sie seit Jahresbeginn als Geschäftsführerin für die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren in Berlin. Ihre Interessenschwerpunkte liegen in den Bereichen Partizipation und NutzerInnenbeteiligung.
www.soziokultur.de

Lisa Massetti

Lisa Masetti

geboren in Marseille, wuchs in Sardinien auf und lebte in Forlì bei Bologna. Die Schauspielerin, Theaterpädagogin und Regisseurin wirkte und arbeitete mit diversen Ensembles in Italien, bevor sie 1994 nach Mannheim kam. Im Rahmen der Künstlerinitiative Laboratorio17  im sozialen Brennpunkt Mannheim-Jungbusch hat sie zahlreiche Kunst-Projekte realisiert oder war daran beteiligt, u. a.:Manege des Leben, Installation der Rituale, Nachtwandel, Liebe-s-Leid. Seit 1995 arbeitet sie als Theaterpädagogin mit Jugendlichen der Creative Factory,der Werkstatt für Jugendkultur des Gemeinschaftszentrums im Jungbusch in Mannheim.

Irmgard Merkt

*1946, Prof. Dr., Professorin für Musik in Pädagogik und Rehabilitation, TU Dortmund, Dortmund.

Barbara Meyer

Barbara Meyer*1961 in der Schweiz, ist ausgebildete Primarschullehrerin, studierte freie Kunst und Grafik an der Schule für Gestaltung Luzern und war Meisterschülerin an der Akademie der Bildenden Künste München.Es folgte ein postgraduales Kulturpädagogikstudium an der HdK Berlin.

Nach ihrer Tätigkeit als Ausbildungsleiterin „IHK-Veranstaltungskaufmann“ beim Bildungswerk der Wirtschaft Berlin u. Brandenburg war sie lange Jahre als Lehrbeauftragte für Kunstvermittlung und Partizipationen in künstlerischen Prozessen am Institut für Kunst im Kontext der UdK Berlin tätig. Ab 2007 leitete sie den Geschäftsbereich Kulturelle Bildung bei der landeseigenen Kulturprojekte Berlin GmbH und der Geschäftsstelle des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

Seit 2009 ist Barbara Meyer die Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin des Internationalen Jugendkunsthauses ‚Schlesische 27’ in Berlin-Kreuzberg. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der ästhetischen Praxis im Kontext kultureller Bildung.

Jochen Molck

Jochen Molck

*1956, studierte Geographie und Geschichte und ist seit 2001 Leiter und Geschäftsführer des ZAKK, Zentrum Aktion, Kultur und Kommunikation GmbH in Düsseldorf, eines der größten soziokulturellen Zentren in Deutschland, mit den Schwerpunkten Musik, Wort&Bühne, Interkultur, Debatten/Stadtpolitik. Er veröffentlicht regelmäßig in verschiedenen kulturpolitischen Zeitschriften und Infodiensten und leistet außerdem Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für NGOs, ist Redakteur in Print, Freelancer beim Radio und übernimmt Lehraufträge an der FH Düsseldorf. Daneben ist er Mitglied im Kuratorium des Fonds Soziokultur.

Leszek Napiontek

*1978, machte seinen Master in International Relations an der Universität Warschau. Er arbeitete als Manager für das European Centre of Information and Education und arbeitete von 2001 bis 2002 als Projektmanager und –koordinator für das Institute for Democracy in Eastern Europe. Eines seiner Projekte förderte die Unterstützung der Pressefreiheit in der Ukraine, ein weiteres Projekt unterstützte die Ausbildung von NRO-Führungskräften aus dem Kaukasus. Seit 2003 arbeitet er für das Büro für internationale Beziehung der Kulturabteilung der Stadt Warschau; seit 2005 leitet er dieses Büro. Außerdem vertritt er Warschau im Eurocities Culture Forum und ist Mitglied der Arbeitsgruppe Access to Culture. 

Karin Nell

Karin Nell*1955 in Düsseldorf, Diplom-Pädagogin. Sie ist Mitarbeiterin im „Zentrum für innovative Seniorenarbeit“ des Ev. Erwachsenenbildungswerks Nordrhein und  dort u.a. für das Landesprogramm „Erfahrungswissen für Initiativen“ zuständig, vorher war sie verantwortliche Mitarbeiterin der Projektwerkstatt für innovative Seniorenarbeit. Ihre Arbeitsschwerpunkte´sind Netzwerkarbeit, Keywork und Wohnen im Alter. Außerdem ist Karin Nell Gründerin der Keywork-Werkstatt in Düsseldorf. Sie entwickelte im Bereich von „Kulturvermittlung und Partizipation“  in enger Kooperation mit Kultureinrichtungen in NRW  Konzepte für innovative Bildungsangebote und Multiplikatorenprogramme , u.a. „Kulturführerschein®“, „Keywork im Quartier“, „Wohnschule“ und „Soziales Inszenieren“.

Ivo Peeters

Ivo Peeters*1954, Direktor des Gemeinschaftszentrum De Zeyp, Ganshoren

Jon Price

Jon Price* 1970, begann seine berufliche Laufbahn als Schriftsteller und Musiker Von 1998 bis 2009 war er hauptverantwortlich für den Bereich Kultur bei der Stadt Leeds, wo er die bedeutende Ausgaben aus nationalen und Europäischen Quellen, die sich jährlich auf 3 Millionen britischer Pfund beliefen, verwaltete und die Stadt Leeds auf der Vorstandsebene finanziell unterstützter Organisationen wie dem „Phoenix Dance“ vertrat.

Er koordinierte viele internationale Veranstaltungen wie das „Breeze International Youth Festival“(2004- 2008) und half bei der Gründung des britischen „Light Night“- Nationalnetzwerks, und war außerdem als Kulturexperte bei der Europäischen Kommission beschäftigt.

Momentan leitet er das “Find Your Talent”- Programm (FYT) in Leeds und repräsentiert außerdem Yorkshire beim “English National Youth Arts Network”.

FYT ist das Vorreiterprogramm der britischen Regierung, das dazu dienen soll, junge Menschen unterschiedlicher Herkunft in die Schaffung von Kunst und Kultur mit einzubeziehen. Leeds ist einer von zehn Orten, an denen dieses wegbereitende Programm durchgeführt wird, welches dazu dient, neue Ansätze zu entwickeln, wie mit Kultur- und Bildungsfachleuten gearbeitet werden und die nationale Kulturpolitik beeinflusst werden kann.

Kirsten Karla Reckeweg

Kirsten Karla Reckeweg*1974, Dipl.-Kulturwiss., studierte nach ihrer Ausbildung und Tätigkeit im Marketing , „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“ (vormals Kulturpädagogik) an der Universität Hildesheim, wozu  Bildende Kunst als Hauptfach kombiniert mit Literatur, Theater, Medien und Kulturpolitik und Psychologie gehörten. Im Jahr 2000 erhielt sie ein  im Bereich Theaterwissenschaft und  Skandinavische Anthropologie ein Sokrates/Erasmus-Stipendium an der Universität Bergen/Norwegen.

Seit dem Jahr 2003 engagiert sie sich verstärkt in Norwegen und nach ihrer Tätigkeit im Bereich Kultur und Tourismus machte sie sich Anfang 2007 als Künstlerin und Kulturvermittlerin selbstständig. Neben eigenen Ausstellungen ist sie auch im Vorstand der „Bergen Kunstmuseums Venner“ aktiv. Sie unterrichtet und konzipiert sowohl kulturgeschichtliche als auch künstlerische Programme im „Kulturrelle Skolesekken“ (Kunstvermittlung an Schulen) und ist seit Beginn des Projekts 2006 am Pilotprojekt der Stadt Bergen „Den Kulturelle Bæremeisen“ (Kindergärten) beteiligt.

Weiter arbeitet sie  u.a. mit dem Kinderkulturzentrum Barnas Hus, der Hochschule für Erzieherausbildung und den Internationalen Festspielen in Bergen zusammen.

Franz-Josef Röll

Franz-Josef Röll*1949, studierte Diplompädagogik mit Schwerpunkt auf außerschulischer Bildung und Erwachsenenbildung  und Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt. Er promovierte über Mythen und Symbole in populären Medien an der Uni Bielefeld. Danach arbeitete er drei Jahre lang  als Jugendbildungsreferent in einem Jugendverband, im Anschluss daran  war er sechzehn Jahre lang als Bildungsreferent beim Institut für Medienpädagogik und Kommunikation in Frankfurt/M beschäftigt. 1999 erhielt er eine Professur an der Fachhochschule Darmstadt im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Neue Medien und Medienpädagogik. Seine  aktuellen Forschungsschwerpunkte sind Veränderung von Wahrnehmung und Bewusstsein bei Kindern und Jugendlichen aufgrund von Medienkonsum, Handlungsorientierte Medienpädagogik, Lernpräferenzforschung, Web 2.0 und Selbstgesteuertes Lernen mit Neuen Medien.

Daniel Rottner

Daniel Rottner*1951,studierte Pädagogik und Philosophie in Frankfurt am Main. Während seines Studiums in den 1970er Jahren engagierte er sich in verschiedenen Funktionen bei der Naturfreundejugend sowie in der Jugendbildung und  -theaterarbeit der Hessischen Jugendbildungsstätte Dietzenbach. Seit 1979 arbeitet er als Sozialpädagoge im Falkenheim Gallus, das er während der 1980er Jahre zunächst von einem jugendverbandlichen Freizeitheim zu einem stadtteilorientierten Haus der offenen Tür und ab 1989 zu einer Jugend-Kultur-Werkstatt entwickelte. Seither widmet sich die Einrichtung der Förderung sozial benachteiligter Jugendlicher des multikulturellen Milieus durch künstlerische Projektarbeit in Form von Schul- und Freizeitkursen, Gestaltungsprojekten im öffentlichen Raum, innerschulischen Nachmittagsangeboten, internationalen Jugendbegegnungen sowie einer Bildhauerwerkstatt für straffällige Jugendliche. Er ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Europäischen Netzwerkes „Banlieues d’Europe“, das seit 1990 in jährlichen Symposien Künstler, Sozialwissenschaftler, Kommunalpolitiker und Akteure der sozialen Arbeit zum Austausch und zur Weiterentwicklung künstlerischer Intervention in sozialen Feldern zusammenführt.

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Roman Schanner

Roman Schanner*1965, Mag. Phil., studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften  sowie Politologie. Von

1998 bis 2002 war er für die inhaltliche und organisatorische Leitung des österreichischen „Lehrlingskulturfestivals“ und daneben für die Leitung der Projektreihen zur Kulturvermittlung mit Lehrlingen „Büro für Kulturvermittlung“ verantwortlich.

Seit 2004 ist er bei KulturKontakt Austria im Bereich Kulturvermittlung für die Koordination der österreichweiten Projektreihen mit Lehrlingen zuständig. Zu seinen Aufgaben gehört die Entwicklung von Projektmodulen zur „Kulturvermittlung in neuen sozialen Kontexten“, welches die Zusammenarbeit von Kultureinrichtungen mit neuen BesucherInnengruppen, etwa SeniorInnen, MigrantInnen, etc. fördert. Außerdem nimmt am internationalen Netzwerken (u.a. Grundtvig-Lernpartnerschaft „INCREASE – stimulating INtercultural CREAtivity of SEniors“)  teil.

Oliver Scheytt

Oliver Scheytt*1958, Prof. Dr. jur., studierte Musik und Rechtswissenschaften. Von 1993 bis Dezember 2009 war er Kulturdezernent der Stadt Essen. Dort betreute er viele Jahre lang auch die Ressorts Bildung und Jugend. Die erfolgreiche Bewerbung „Essen für das Ruhrgebiet. Kulturhauptstadt Europas 2010″ hat er von 2004 bis 2006 als Moderator gesteuert und ist seit Ende 2006 Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH.

Oliver Scheytt ist seit 1997 Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V. und Mitglied einer Reihe von Organisationen der Kunst und Kultur, des Verbandes Deutscher Musikschulen und des Kulturausschusses der Deutschen UNESCO-Kommission. Bis 2007 war er Mitglied der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zu Kulturpolitik und Kulturmanagement und seit 2007 Professor für Kulturpolitik und Kulturelle Infrastruktur an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Brigitte Schorn

Brigitte Schorn*1958, war bis 2008 als  Bildungsreferentin der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V. tätig, hier entwickelte sie u. a. den Kompetenznachweis Kultur und war für die bundesweite Implementierung und die Fortbildung von Fachkräften verantwortlich, sowie für die Konzeption und Durchführung weiterer bundesweiter Projekte. Sie veröffentlichte Schriften zur kulturellen Bildung und zum Thema „Neue Wege der Anerkennung von Kompetenzen in der kulturellen Bildung“. Seit 2008 ist sie Lehrbeauftrage an der Universität Hildesheim/Institut für Kulturpolitik und daneben als Leiterin der Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW“ Remscheid tätig.

Norbert Sievers

Dr. Norbert Sievers*1954, Dr. phil., studierte Soziologe und Pädagogik an der Universität Bielefeld, ab 1982/88 war er erst Sekretär, dann Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft und seit 1988 ist er ehrenamtlicher Geschäftsführer des Fonds Soziokultur. Außerdem ist er langjähriger Mitarbeiter im Deutschen Kulturrat und Kulturrat NRWund gab zahlreiche Veröffentlichungen zur Kulturpolitik und Soziokultur heraus, u.a. »Neue Kulturpolitik« (Hagen 1988), »Blick zurück nach vorn. 20 Jahre Neue Kulturpolitik« (Hagen/Essen 1994), »Zukunft Kulturpolitik. Festschrift für Olaf Schwencke« (Hagen/Essen 1996). Er ist auch Mitherausgeber der Jahrbücher für Kulturpolitik und der Dokumentationen der Kulturpolitischen Bundeskongresse und Redaktionsmitglied der »Kulturpolitischen Mitteilungen. Zeitschrift für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft«.

Katriina Siivonen

Katriina Siivonen*1959, apl. Prof., studierte Europäische Ethnologie an der Universität von Turku und gilt als eine Expertin auf dem Gebiet der Erforschung und Entwicklung von kulturellen Projekten auf regionaler Ebene. In ihrer Dissertation entwickelte sie sowohl eine semiotische Theorie von Kultur als Prozess auf der Basis  der Theorie Charles S. Peirces als auch weitere anthropologische Theorien über Kultur, Globalisierung, kulturelle Heterogenität und die organisatorische Macht, die für die Analyse der Beziehung zwischen Individuen und verschiedenen Organisationen, wie zum Beispiel der öffentlichen Verwaltung, notwendig ist.
Sie sammelte Erfahrungen in Projekten wie zum Beispiel „Culture as a resource of the countryside“, bei der Erstellung der Internetseite http://create2009.europa.eu/projects/participating_countries/suomi_finland.html , die sie als Projektmanager betreute und im laufenden Forschungsprojekt „Young people creating arts“, in dem Kunstprojekte für Jugendliche, die im Rahmen des nationalen Projekts Myrsky (Sturm) entwickelt worden sind, untersucht werden.
Ihr Forschungsschwerpunkt liegt momentan auf der Entwicklung und Verbesserung von qualitativen ethnographischen Methoden, die bei zukünftigen Forschungsprojekten angewandt werden sollen und auch als Autorin veröffentlichte sie viele Schriften, die sich mit Kultur und mit der nachhaltigen lokal–kulturellen Entwicklung beschäftigen.

Søren Søeborg Ohlsen

Soren Soeberg Ohlsen

*1958, studierte Musik und Pädagogik an der Royal Academy of Music in Aarhus, Dänemark und machte dort seinen Abschluss im Jahr 1988. Von 1989 bis 1996 arbeitete er als pädagogischer Berater in “Nøddeknækkeren”, einer Privatschule für Erwachsenenbildung im Bereich verschiedener kreativer und künstlerischer Disziplinen, wo er auch gleichzeitig Mitglied des Aufsichtsrats war.

Ab 1996 war er als Manager im Kulturzentrum „Amager Kulturpunkt“ beschäftigt und 1998 wurde er Mitglied des Kulturrates von Amager, Dänemark. Ebenfalls 1998 gründete und etablierte er „The Backstage“, ein Bildungsprogramm für Erwachsene, das sich mit der Gestaltung und dem Management von kulturellen Veranstaltungen beschäftigt. Seit 2001 bekleidet er die Position des Generalsekretärs der Nationalen Gesellschaft der dänischen Kulturzentren und die des Vizepräsidenten des „European Network of Cultural Centres“. Parallel dazu war er sowohl als Musiker als auch Komponist in Theater und Film tätig und initiierte gleichzeitig diverse Festivals und Konferenzen.

Jörg Stüdemann

Jörg Stüdemann*1956, war von 1984 bis 1987  wissentschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhruniversität Bochum und von 1987 bis 1992 Mitarbeiter im Soziokulturellen Zentrum Zeche Carl e.V. Danach bekleidete er in den Jahren von 1992 bis 1994 die Position als Leiter des Zentrums Pentacon in Dresden. Im Anchluss daran war er von 1994 bis 2000 Bürgermeister und Beigeordneter für Kultur, Jugend und Sport der LH Dresden.

Seit 2000 ist er Stadtrat und Beigeordneter für Kultur, Sport und Freizeit der Stadt Dortmund und Vorsitzender des Kulturausschusses Städtetag NRW.

Seine Arbeits- und Interessenschwerpunkte im Vorstand sind Kulturpolitik in den neuen Bundesländern, Medienkunst und Medienkultur, Kulturpolitik der zweiten Moderne und Kreativökonomie.

Seit 1992 ist er Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft, e. V.

Anne Line Svelle

Anne Line Svelle*1962, studierte Dramaturgie, Ästhetik und Kultur an der Universität Aarhus in Dänemark. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie an einem Forschungsprojekt in der Abteilung für Dramaturgie, in dem Konzepte für digitales Theater entwickelt worden sind. Auch war sie an der Kultureinrichtung „Kulturhus Aarhus“ an Projekten zum Thema Kulturentwicklung beteiligt.

Weiterhin war sie als Dramaturgin bei verschiedenen Theater- und Tanzproduktionen und als Projektentwicklerin bei einem Projekt tätig, das die Teilnahme und Interaktion von Kindern in den Künsten förderte. Im Jahr 2005 wurde sie zur Leitenden Koordinatorin für Kinderkultur bei der Stadtverwaltung Aarhus ernannt und ist Hauptverantwortliche für Organisation im „Børnekulturhuset“. Dort arbeitet sie an der Entwicklung von lokalen Kulturstrategien, bei denen der Fokus speziell auf Kinder und Jugendliche gerichtet wird. Auch erarbeitet sie verschiedene kulturelle Projekte für Jugendliche, in die sowohl die regionalen Kultureinrichtungen als auch professionelle Künstler miteinbezogen werden. Sie ist aktives Mitglied in unterschiedlichen Beratungsgremien, die sich die Entwicklung von Kulturangeboten für Kinder und Jugendliche auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene zur Aufgabe gemacht haben.

Tony Trehy

Tony Trehy

*1960, studierte Keramik und Literatur und war nach seinem Studium zunächst in einer Gewerkschaftsorganisation tätig. In den 1980ern arbeitete er  in verschiedenen Kulturbereichen wie Theater, Marketing und Galeriekuratorium. Danach beschäftigte er sich mit der Kunst ländlicher Gemeinden und der Auftragsvergabe im Bereich öffentlicher Kunst. 1997 begründete er den „Irwell Sculpture Trail”, einen 30 Meilen langen Pfad, der Manchster mit den Pennine Moors verbindet und ebenfalls im Bereich öffentlicher Kunst anzusiedeln ist.

In den letzten 15 Jahren als Kunst- und Museumsmanager in Bury, Manchester kuratierte zeitgenössische öffentliche Kommissionen und verknüpfte innovative Ausstellungen und Gemeindeprogramme. Parallel dazu betätigte er sich als Dichter und Installationskünstler, er veröffentlichte vier Gedichtssammlungen sowie Texte und Anthologien zur Theorie der Poetik. Seine Installationen sind in Galerien von Melbourne bis Reykjavik ausgestellt worden. 2005 begründete er das „International Text Festival“, welches einen Dialog zwischen globaler innovativer Poesie und Sprachkünstlern anderer Bereiche, wie Konzeptkunst, Multimedia, Ton und visueller Kunst herzustellen versucht.

Rainer Treptow

Rainer TreptowProf. Dr., studierte von 1972 bis 1978 Erziehungswissenschaft, Soziologie und Philosophie. Im Anschluss daran arbeitete er zwei Jahre lang als Sozialarbeiter in der Heimerziehung. Seine Promotion schrieb er 1985 über das Verhältnis von Alltag und Utopie, es folgten zahlreiche Veröffentlichungen über Jugendarbeit, Kulturarbeit, Kulturelle Bildung und Internationalität der Sozialen Arbeit.

1992 habilitierte er zur Geschichte und Perspektiven einer bewegungsorientierten Jugendkulturarbeit. Von 1993 bis 2003 war er Professor für Sozialpädagogik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und seit Mai 2003 hält er eine Professur für Erziehungswissenschaft an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

Helga Trüpel

Dr. Helga TrüpelDr.,*1958, studierte Psychologie, Germanistik und Religionspädagogik und promovierte 1988 im Studium der Literaturwissenschaft an der Universität Bremen. Sie ist seit 1980 Mitglied der Grünen Partei und engagierte sich als Mitglied der Bremer Bürgerschaft (1987 – 1991 und 1995-2004) besonders für die Themen Kultur, Bildung und Wissenschaft.  1991 wurde sie Senatorin für Kultur und Ausländerintegration der Hansestadt Bremen und übte dieses Amt vier Jahre lang aus. Bevor sie 2004 als Abgeordnete ins Europäische Parlament gewählt worden ist, arbeitete sie in ihrer Agentur „Art“, einer politisch-kulturellen Dienstleistungsfirma. Im Europäischen Parlament ist sie nun in der 2. Wahlperiode und ist dort stellvertretende Vorsitzende des Kultur- und Bildungsausschusses und Mitglied des Haushaltausschusses, sowie ein Mitglied der China-Delegation.

Hortensia Völckers

Hortensia Völckers

*1957 (Buenos Aires), studierte Kunstgeschichte und Politologie in München und New York. Von 1989 bis 1995 war sie verantwortlich für die Konzeption und Organisation der Internationalen Tanzbiennale München. Danach arbeitete sie von zwei Jahre lang als Mitglied der künstlerischen Leitung der documenta X in Kassel und wurde im Anschluss daran bis 2001 mit der Direktion der Wiener Festwochen betraut. Im Jahr 1997 wurde Hortensia Völckers außerdem in den Beirat für bildende Kunst des Österreichischen Bundeskanzleramts berufen. Daneben publizierte sie zusammen mit Martin Bergelt die Schriften „Zeit – Räume“, „Sonderreihe Form“, „Ordnung und Zerstörung“, „Sonderreihe Das Schöne“ und „körper formen“, sowie im Jahr 2000 gemeinsam mit Gabriele Brandstetter „ReMembering the Body“ und den Katalog zur Ausstellung „98/99/2000. Stipendien für bildende Kunst. Die neue Künstlergeneration“.

Seit 2002 ist sie künstlerische Direktorin und Vorstandsmitglied der Kulturstiftung des Bundes in Halle an der Saale. Mit der Kulturstiftung des Bundes entwickelte sie zahlreiche Programme für den Kulturaustausch mit den Ländern des östlichen Europa und zu den Themen Migration, Schrumpfende Städte oder Zukunft der Arbeit.

Kristina Volke

Kristina Volke*1972, studierte Kunst- und Kulturwissenschaften und arbeitete als Kuratorin, Lehrbeauftragte, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages »Kultur in Deutschland«. Seit 2007 ist sie Referentin und Stellvertreterin des Kurators in der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages. Seit mehr als zehn Jahren forscht und publiziert sie zu kulturpolitischen Fragestellungen mit Fokus auf Kultur und Gesellschaft. Unter den letzten Veröffentlichungen: »Intervention Kultur. Von der Kraft kulturellen Handelns«, Wiesbaden 2010 | »Zukunft erfinden. Kreative Projekte in Ostdeutschland«, Berlin 2009. | »Wenn Statistik droht, Politik zu machen – der demografische Wandel und seine Herausforderungen für die Kulturpolitik«, Wiesbaden 2009 | »Kultur und Krise. Über die Rolle kultureller Akteure in gesellschaftlichen Umbrüchen«, Berlin 2007 | »Entwicklung gestalten – Perspektiven für den kulturellen Wandel in Ostdeutschland«, Berlin 2006 (Mit-Hg.)| »Labor Ostdeutschland. Kulturelle Praxis im gesellschaftlichen Wandel«, Berlin 2003 und 2004 im Auftrag der Kulturstiftung des Bundes (Mit-Hg.)

Monika Wagner

Monika Wagner*1968, Mag., studierte Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien und war seit 1994 im Bereich Kulturmanagement und PR und speziell zwischen 2001 und 2007 am Schauspielhaus Wien in den Bereichen Presse & Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Kommunikation tätig.

Sie ist seit 2007 Geschäftsführerin der NGO „Hunger auf Kunst und Kultur“ und hat die Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“, die 2003 am Schauspielhaus Wien initiiert wurde, von Anfang betreut und mit den Initiatoren gemeinsam weiterentwickelt. Daneben ist sie externe Lektorin an der Universität Wien, Vorstandsmitglied der SOCARE Austria [Society for Caribbean Research] und Vorstandsmitglied der Plattform für Kulturen, Integration und Gesellschaft [Alumniverband der AbsolventInnen des Instituts für Kultur- und Sozialanthroplogie].

Rolf Witte

Rolf Witte*1959, machte eine Ausbildung als Diplom-Sozialarbeiter (FH) mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit. Von 1990 bis 1995 leitete er das Internationale Jugend-Kulturzentrum und das Deutsch-Französische Forum Junger Kunst in Bayreuth. Seit 1996 ist er als Bildungsreferent für internationale Jugendkulturpolitik und internationalen Jugendkulturaustausch bei der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) in Remscheid tätig. Daneben war er von 2002 bis 2005 stellvertretender Vorsitzender der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit (IJAB), Bonn. Im Jahr 2008 tratt er außerdem dem Executive Committee des europäischen Netzwerks „Culture Action Europe“ als Mitglied bei.

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