Ausgrenzung

Short Rückschau Shortcut

Donnerstag, 8. Juli 2010

Christine Brinkmann kritisch, kurz&knapp zum Kongress Shortcut Europe (mehr …)

Exklusion als Normalfall

Donnerstag, 8. Juli 2010

Jürgen Baumert, Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und Ko-Autor der eben erschienenen neuen TIMSS-Studie „Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule – Leistungsgerechtigkeit und regionale, soziale und ethnisch-kulturelle Disparitäten“ fasst deren wenig überraschende Ergebnisse zusammen: „Der Lernerfolg an deutschen Schulen ist noch immer eng an den sozialen Status gekoppelt. Die Chancen von Jugendlichen aus der Oberschicht, ein Gymnasium zu besuchen sind derzeit dreimal so hoch, wie die Gleichaltriger aus Arbeiterfamilien.“ Bundesministerin Annette Schavan (CDU) sieht in der Veröffentlichung „ein Plädoyer für ein noch durchlässigeres Bildungssystem.“ In der Studie schreibt Baumert u.a: „Vor rund 30 Jahren diagnostizierte Heiner Meulemann: ‚Ungleichheit im Bildungssystem ist ein Stück sozialer Realität, Chancengleichheit ein normatives Postulat.‘ Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der (bisherigen) Studien ist diese Feststellung aktueller denn je zuvor. Ausgeprägte soziale Disparitäten im (deutschen) Bildungssystem sind ein gut dokumentierter Befund, an dem kaum mehr gezweifelt wird.“

Europa.InTakt.2010

Dienstag, 6. Juli 2010

Vom 07. – 09.10.2010 findet in Dortmund der internationale Kongress Europa.InTakt.2010 zum Thema „Teilhabe von Menschen mit Behinderung am kulturellen Leben der Gesellschaft“ statt. Neben Vorträgen und Diskussionen werden etwa zehn Projekte aus mehreren Ländern Europas präsentiert. Zu den ReferentInnen gehören u.a. Ellen Dissanayake, Professorin an der School of Music der University of Washington, Prof. Dr. Max Fuchs, Vorsitzender des Deutschen Kulturrates, Prof. Elisabeth Braun und Prof. Dr. Saskia Schuppener, Alain Goudard (Frankreich) und Brian Laurie (Dänemark). Der Kongress wird von Mittags- und Abendkonzerten begleitet, die Gelegenheit zu Kunstgenuss und Reflexion bieten. Die große Abschlussveranstaltung am 09.10.2010 im Rathaus Dortmund mit den Ergebnissen der künstlerischen Workshops bietet Einblick in die praktische Arbeit und Ausblick zugleich. Weitere Infos zum  Programm und zur  Anmeldung . Dazu eine Liste der  Workshops

Nachgefragt: Bitte keine Beglückung

Montag, 5. Juli 2010

Noch einmal Pius Knüsel. Bei Shortcut Europe beschäftigte sich der Direktor der Schweizer Pro Helvetia mit den Themen Illusion und konkrete Utopie. Diesmal spricht er sich im Interview über die Besetzung von Gremien, Fragen des Geldes und individuelle Potentiale.

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Kulturelle Strategien und soziale Ausgrenzung

Montag, 5. Juli 2010

Rainer Treptow diskutierte  auf der Tagung „Shortcut Europe“, welche Chancen zur Teilhabe Kulturarbeit vermitteln kann. (mehr …)

Ausgrenzung – auch eine Frage der Kulturpolitik?

Montag, 5. Juli 2010

In seinem Eröffnungsvortrag zur Tagung „Shortcut Europe“ erinnert Max Fuchs an die Versprechungen der Moderne und wagt einen Blick in die Realität. (mehr …)

Vermögen in Deutschland

Donnerstag, 24. Juni 2010

Die Deutsche Bundesbank veröffentlicht seit Langem statistische Erhebung zur deutschen Volkswirtschaft, Finanzströmen und der Vermögensverteilung. Jetzt hat sie ihre „Ergebnisse der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung für Deutschland 1991 bis 2009“ herausgegeben, die Interessierten umfassend über Vermögen, Vermögensentwicklung und Verbindlichkeiten unterrichten. Auch aus Sicht der Bundesbänker sind die Unternehmens- und Vermögenseinkommen deutlich gestiegen, während die Arbeitnehmerentgelte ebenso deutlich gesunken sind. Die „Ergebnisse“ lesen

Elite weg, Geld da

Dienstag, 8. Juni 2010

„Die traditionellen europäischen Eliten waren relativ homogene Milieus, die sich durch eine bestimmte Kultur, Erziehung und soziales Benehmen auszeichneten. Dank dieser elitären Kultur unterschieden sie sich von der Masse. Wer zur Elite gehörte, konnte anhand von Sprache und Umgangsformen leicht identifiziert werden. Derart homogene Milieus können in unserer Zeit meiner Meinung nach nicht mehr entstehen.“, meint Kulturphilosoph Boris Groys in einem Interview mit Thomas Köster. Trotz alledem hofft er als guter Kulturmensch auf die Kunst: „Die heutige Kunst versucht, Gegenprozesse und Gegenmodelle der Kooperation in Gang zu setzen, die soziale Alternativen aufzeigen: Das ist hier viel wichtiger, als einzelne Kunstwerke zu schaffen.“ Denn: „Unsere Gesellschaft ist leider so organisiert, dass in ihr nicht Wissen und Sprache, sondern Geld die entscheidende Rolle spielt.“ Das ganze Gespräch  lesen

Integration: Besser als ihr Ruf

Donnerstag, 20. Mai 2010

Die Integration in Deutschland ist „viel besser als ihr Ruf“ und weiter fortgeschritten, als manche(r) denkt – so ein erstes Jahresgutachten von Sachverständigen zum Thema. Die multikulturelle Gesellschaft lebt, aber Probleme bleiben.

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Unsichere Zeiten

Donnerstag, 20. Mai 2010

Exklusion ist nicht nur eine Sache des Arbeitsmarktes, meint Martin Kronauer. Exklusion ist ein schleichender Prozess. Sie trifft auch den Bürgerstatus und die Teilhabe an Kultur und Bildung.

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