Kunst

Kunst allein reicht nicht mehr!

Donnerstag, 20. Mai 2010

Für mehr Bereitschaft auch zur sozialen Verantwortung in der Kulturpolitik plädiert Kurt Eichler, Vorsitzender des Fonds Soziokultur.

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InnenWeltenAußenWelten

Sonntag, 25. April 2010

Außenseiter kennt die Kunstszene viele. Außenseiterkunst ist eine Szene für sich. (mehr …)

Hunger auf Kultur

Sonntag, 21. März 2010

Für Mai plant der Wiener Verein „Hunger auf Kunst und Kultur“ eine Kampagne gegen Ausgrenzung und Armut: Auch Menschen in finanziellen Schwierigkeiten haben ein Recht auf Kunst und Kultur. (mehr …)

Menschenwürde & Kulturpolitik

Montag, 8. März 2010

„Ethik und Menschenrechte in der Kulturpolitik“ ist eine neue Rubrik des Compendium „Europäische Kulturpolitik“, das von Europarat und ERICarts Europäisches Institut für vergleichende Kulturforschung geführt wird. Damit soll die Aufmerksamkeit auf diese Themen auch im kulturellen Kontext gelenkt und vor allem die inhaltliche Auseinandersetzung mit ihnen befördert werden. Dabei sind sich die Initiatoren durchaus bewusst, dass damit auch kontroverse Sichtweisen angesprochen sind, etwa die unterschiedliche Gewichtung bei Fragen der Freiheit von Religion, Kunst und Presse, wie sie etwa beim Dänisch-muslimischen Karikaturenstreit zum Ausdruck kam. Davon berührt ist auch der Minderheitenschutz. Zu den „ Basics“ der Debatte zählt das Compendium die Europäische Konvetion der Menschenrechte, die Europäische Sozialcharta, die Europäische Konvention gegen Folter und unmenschliche und herabwürdige Bestrafung, die Europäische Konvention zum Schutz von Minderheiten und die Europäische Charta zum Schutz der Sprache von Regional- und Minderheitensprachen.

Kunst gegen Obdachlosigkeit

Donnerstag, 4. März 2010

Die Düsseldorfer Straßenzeitung fiftyfifty feiert ihr fünfzehnjähriges Jubiläum. Die ihr angeschlossene fiftyfifty Kunstgalerie feiert mit. Die Macher sehen ihr Engagement nicht nur karitativ. (mehr …)

Kunst trotz(t) Armut

Dienstag, 16. Februar 2010

„Künstlerinnen und Künstler nehmen häufig Stimmungen und Zusammenhänge wahr, die anderen verborgen bleiben.“, notiert Bischof Dr. Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der EKD im Katalog der Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Armut“. „Mit ihrer Fähigkeit, die gewonnenen Einsichten künstlerisch darzustellen, eröffnen sie uns überraschende Zugänge zu der Welt, die uns umgibt, wie zu uns selbst.“, so Huber: „Künstlerinnen und Künstler lehren uns, neu zu sehen. Fest gefügte und erstarrte Einsichten stürzen wie in einem sich drehenden Kaleidoskop zusammen, um neuen Bildern Raum zu geben.“ Seit 2007 tourt die Ausstellung durch rund 50 Stationen in gut 20 Städten. Der Katalog zur Ausstellung, der im Auftrag der Evangelischen Obdachlosenhilfe e.V. von Andreas Pitz herausgegeben wurde, kann kostenlos heruntergeladen werden. Zu sehen sind Kunstwerke u.a. von Ingrid Bahß, Felix Droese, Elke Heydecke, Jörg Immendorff, Miriam Kilali, Sigmar Polke und Barbara-Maria Vahl.

Würde der Verlierer

Dienstag, 16. Februar 2010

„Sozialkritik in dokumentarischen Bildern? Aufklärung, Anklage, politische Veränderung mit den Mitteln der Kamera? Nein, das war in den letzten drei Jahrzehnten nicht wirklich gefragt“, meint der Fotohistoriker Anton Holzer und sieht einen Wandel. Nach der „postmodernen Beliebigkeit“ wird wieder die „Würde der Verlierer“ entdeckt: „Das bedeutet noch lange nicht die Wiederauferstehung der sozialdokumentarischen Fotografie aus der Zwischenkriegszeit. Aber die Öffentlichkeit, die sich nun wieder stärker der sozialdokumentarischen Bilder der 1930er Jahre entsinnt, scheint sich auch für die gegenwärtig sichtbare Kehrseite des entfesselten Kapitalismus zu interessieren. Vielleicht erhalten nun auch die gesellschaftlichen Verlierer der jüngsten Krise ein neues fotografisches Gesicht.“  Mehr

Vergessene Europäer

Freitag, 29. Januar 2010

„Jahrhunderte lang war das Volk der Roma Gegenstand beziehungsweise Opfer von Darstellungen, die ausschließlich von Nicht-Roma erzeugt wurden. Als Sujet in der Malerei wurden die Roma von Künstlern romantisiert, und bis heute beschwört die Vorstellung einer „Zigeunerromantik“ Bilder von »barfüßigen TänzerInnen« herauf, »die fröhlich auf Tamburine einschlagen«. schreibt Tímea Junghaus in ihrem Essay „Gibt es so etwas wie Roma-Kunst?“ Der erste Roma-Pavillon auf der Biennale von Venedig im Jahre 2007 hat auch einem größeren Publikum vor Augen geführt, dass eine eigenständige zeitgenössische Roma-Kunst gibt. Das Kölnische Stadtmuseum hat Anfang 2009 zusammen mit ROM e.V. eine Ausstellung „Die vergessenen Europäer. Kunst der Roma – Roma in der Kunst“ präsentiert, deren Katalog jetzt erschienen ist. Er kostet 25 Euro und kann bei den Veranstaltern unter romev@netcologne.de oder ksm@museenkoeln.de bestellt werden.

Hier die Website des ROM e.V. . Den Essay von Tímea Junghaus finden Sie hier