Soziokultur

Teilhabe – ein uneingelöstes Versprechen der Moderne

Donnerstag, 8. Juli 2010

Andreas Kämpf zieht seine Kongressbilanz zu „Shortcut Europe“. (mehr …)

Illusion oder konkrete Utopie

Dienstag, 8. Juni 2010

„Urteilen können die Bürger der Demokratie selbst“, befand Pius Knüsel auf dem Schlusspodium von Shortcut Europe 2010. Die Zeit sei reif für eine Transformation: „Kulturpolitik verzichtet auf ihren wertautoritären Anspruch, den sie an eine bestimmte Kunst bindet. Sie öffnet sich hin zu allen Kulturen, ohne zu urteilen.

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Kultur ohne Grenzen

Mittwoch, 21. April 2010

Angesichts des Bedeutungsverlust der Hochkultur ist die Zeit vielleicht reif für die Durchsetzung des Prinzips Soziokultur, meint Birgit Mandel. (mehr …)

Das Glück suchen – für ein besseres Leben streiten

Dienstag, 2. März 2010

Dass die Soziokultur schon immer gezwungen war, aus wenig viel zu machen, mag manchem in der Krise als Glücksfall erscheinen. Dass Geld nicht alles ist, wissen viele ihrer Protagonisten und Anhänger. Dass gegen zu knappe Mittel auch der größte Rechenkünstler nicht an kommt, macht allmählich die Runde. Förderung tut deshalb not. TrägerInnen soziokultureller Projekte können sich beim Fonds Soziokultur zweimal jährlich um Fördermittel bewerben. Die Ausschreibung für das zweite Halbjahr 2010 ist offen, also nicht an ein spezielles Thema und auch an keine Kunst- und Kultursparte gebunden. Vorbehaltlich der Bereitstellung der Haushaltsmittel des Fonds durch die Kulturstiftung des Bundes stehen für Projektförderungen im zweiten Halbjahr 2010 zirka 465.000 Euro zur Verfügung. Kulturelle Initiativen, Zentren und Vereine, die im zweiten Halbjahr 2010 ein soziokulturelles Projekt starten möchten, können ab sofort Förderanträge stellen. Einsendeschluss ist der 1.Mai 2010

Respekt für alle

Montag, 8. Februar 2010

„Kein türkischer Jugendlicher verzichtet heute darauf, „Respekt“ einzufordern.“, konstatiert Arno Widmann und befragt den Philosophen Axel Honneth zu seinem Thema „Integrität und Missachtung – Moral der Anerkennung“. Honneth: „Ich habe die Kämpfe um Lohn und Arbeitszeit und Arbeitsplatzsicherheit immer als Teil des Kampfes um Anerkennung betrachtet. Ich wollte nie das eine gegen das andere ausspielen, geschweige denn austauschen. Es gibt die Tendenzen, zwischen den gewissermaßen symbolischen und den materiellen Werten zu unterscheiden. Mich interessiert gerade der Zusammenhang.“ Das Interview finden Sie hier

Soziokulturelle Metropole

Samstag, 30. Januar 2010

„Soziokulturelle Zentren in den Städten des Ruhrgebiets sind Knotenpunkte zivilgesellschaftlicher Organisationen und stärken jenseits von Staat und Markt die zivilgesellschaftlich getragenen Angebotsformen im Kultursektor der Region“, meint Stadtplaner Ralf Ebert und sieht ihre Bedeutung wegen der sich verschärfenden problematischen Haushaltssituation vieler Kommunen wachsen. Die insgesamt 31 Zentren der Ruhrmetropole entstanden aus kulturellen Bewegungen zu Beginn der 70er Jahre „von unten“, stabilisierten sich in den folgenden Jahrzehnten und weisen heute bei Raumgrößen zwischen 100 bis über 3.000 Quadratmeter eine Mischung aus Angeboten der kulturellen Weiterbildung, Szenenangeboten und Kulturveranstaltungen sowie Räumen für Existenzgründer/innen aus dem Kultur- und Kunstbereich auf. Die Zwölf Thesen zur Bedeutung der soziokulturellen Zentren im Ruhrgebiet für den Wandel zur Metropole Ruhr und Vorschläge zu ihrer Erhaltung und Stärkung können Sie nachlesen.